Wie menschlich kann KI wirklich werden?

Wie menschlich kann KI wirklich werden?

Ein Essay über eine mögliche philosophische Einordung

Wann können wir eine KI als “Menschlich” betrachten?

EINLEITUNG

Erich Fromm, ein herausragender Denker des 20. Jahrhunderts, hat uns in seinem Werk “Haben oder Sein” eine Reflexion über die wesentlichen Aspekte des Menschseins hinterlassen. Dieser Essay geht der Frage nach, ob Künstliche Intelligenz (KI) jemals menschlich sein kann, indem er Fromms Philosophie mit Richard David Prechts Gedanken aus “KI und der Sinn des Lebens” verbindet. Ganz grundsätzlich ist dabei die Fragestellung, inwieweit menschliche Entscheidungen logisch oder emotional getroffen werden.

I. Fromms “Haben oder Sein” im Zeitalter der KI:

Fromm vertrat die Ansicht, dass wahre Erfüllung im Sein und nicht im Haben liegt. Wenn wir KI als Werkzeug betrachten, stellt sich die Frage, ob Maschinen jemals das “Sein” des Menschen verstehen und nachbilden können. Fromm vertrat die Ansicht, dass die wahre Identität des Menschen primär im nichtmateriellen “Sein”, als im materiellen “Haben” zu finden ist. 

II. Die Menschlichkeit der KI nach Precht:

Precht plädiert in seinem Buch für eine ethische Gestaltung der KI-Entwicklung. Er erkennt die Überlegenheit der KI in vielen Bereichen an, bezweifelt aber, dass Maschinen jemals das Bewusstsein und die Tiefe des menschlichen Lebens erreichen werden. Die Integration moralischer Prinzipien und Werte bleiben eine Herausforderung für die Schaffung menschenähnlicher KI.

III. Emotionen und Intuition beim Menschen

Fromm betonte die Rolle der Emotionen beim Menschen, die oft intuitiven Entscheidungen zugrunde liegen. Die Frage nach der Menschlichkeit von KI führt zu Überlegungen, ob Maschinen jemals Emotionen verstehen und intuitive Entscheidungen treffen können. Precht betont, dass es unwahrscheinlich ist, dass KI echte Empathie entwickeln kann, die ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Intuition ist.

IV. Logik vs. Intuition: Der Mix menschlicher Entscheidungen:

Die Frage, wie viel menschliche Entscheidungsfindung auf Logik und wie viel auf Intuition beruht, ist komplex. Psychologische Studien zeigen, dass viele Entscheidungen nicht rein logisch sind, sondern auch von emotionalen Faktoren beeinflusst werden. Dies stellt eine Herausforderung für die Entwicklung von KI dar, die nicht nur logisch denken, sondern auch emotionale Nuancen verstehen muss.

V. Die Zukunft menschenähnlicher KI:

Vor dem Hintergrund der Philosophie Fromms und den Ansichten Prechts bleibt die Frage nach der Möglichkeit einer menschenähnlichen KI offen. Die Herausforderungen liegen nicht nur in der technologischen Entwicklung, sondern auch in der Integration moralischer und emotionaler Aspekte. Eine KI kann logische Entscheidungen treffen, aber Menschlichkeit erfordert mehr als Logik – sie erfordert Empathie, Liebe und eine tiefere Verbindung zum Leben.

Fazit:

Erich Fromms “Haben oder Sein” bietet eine kritische Linse, durch die Menschlichkeit im Kontext von KI betrachtet werden kann. Richard David Prechts Ansichten betonen die ethischen Aspekte der KI-Entwicklung und die Unwahrscheinlichkeit einer vollständig menschenähnlichen KI. Die Frage nach dem Verhältnis von logischen und intuitiven Entscheidungen im menschlichen Handeln erweitert die Diskussion in den Bereich der Psychologie. Alles in allem bleibt der Mensch ein komplexes Wesen, das über rein logisches Denken hinausgeht und die Entwickler von KI vor eine anspruchsvolle, vielleicht unlösbare, Aufgabe stellt.

Studie von PWC sieht Cloud-Gaming im Aufwind

Cloud-Gaming nimmt Fahrt auf, behauptet zumindest PWC in einer aktuellen Studie.


Da die Zukunft des Metaverse in der Cloud liegt, und die technischen Rahmenbedingungen fast identisch zu denen des Gaming sind, halte ich diese Aussage für sehr spannend.
Gerade das Thema Latenz ist bei beiden mission-critical.
Leider kommt PWC zu einer falschen Conclusio:
Hier wird die Bandbreite im Netz als limitierender Faktor dargestellt.

❗️Latenz hat nichts mit Bandbreite zu tun❗️

Entscheidend ist die Netzarchitektur. Was es braucht ist eine leistungsfähige Edge-Infrastruktur in den Netzen.

Ein Beispiel: Das Rendering von aufwändigen Spaces darf nicht in einem 6000 kilometer entfernten Cloud-Datacenter erfolgen, sondern muss in physikalischer Nähe des Users stattfinden.

Eine solche Infrastruktur ist künftig ein wesentlicher Standortvorteil im Metaverse.

Auch Sekundärmärkte profitieren von AI und Metaverse

Auch Sekundärmärkte profitieren von AI und Metaverse

Nach der Ankündigung von Elon Musk bei seinem KI-Startup auf Prozessoren von Nvidia zu setzen, befindet sich die Aktie des Grafik-Prozessor Herstellers aus Santa Clara, USA im Höhenflug.

Die Nvidia Aktie erreicht am 18.4.23 die höchste Schlussnotierung der vergangenen 12 Monate. Ähnlich wie bei Nvidia sind auch die Zuwächse bei etlichen kleineren und größeren Zulieferern in der Branche. Dies zeigt, dass wir es bei KI und Metaverse mit einem Multi-Milliarden Markt, auch jenseits der allgemein sichtbaren Unternehen wie OpenAI, Microsoft, Meta etc. zu tun haben.

Insbesondere Cloud und Kommunikationstechnik spielen eine extrem große Rolle. Wer hier nicht frühzeitig die richtigen Partner an Bord hat, und rechtzeitig skalieren kann, wir nicht die neu entstehenden Märkte bedienen können.
KI-Hype und Metaverse hängen dabei sehr eng zusammen. Durch KI wird das Metaverse die Dynamik gewinnen, die zu einer Skalierung und zu einer dynamischen Anpassung auf neue Geschäftsmodelle notwendig ist.

Es geht dabei nicht um die KI-basierte Animation eines Avatars im Metaverse, der dann als ein 3D Chatbot Schulungen durchführt. Nein, es geht um nicht weniger als die organische Weiterentwicklung des Metaverse an sich. Das klassische Geschäft zur Entwicklung von virtuellen Spaces wird sich komplett wandeln. Es geht vielmehr um dynamische Plattformen, die KI-basiert auf Knopfdruck in wenigen Sekunden anforderungsspezifische virtuelle Welten entstehen lassen, die sich jederzeit genauso schnell wieder verändern und anpassen lassen.

Volumetrisches Streaming

Die Zukunft der Immersion im Metaverse

Das Metaverse soll eine immersive und interaktive Erfahrung bieten, die die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verwischt. Doch wie kann man das Metaverse noch realistischer und lebendiger gestalten? Eine mögliche Antwort ist das volumetrische Streaming.

metaverse virtual reality man 7252038
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Volumetrisches Streaming ist eine Technologie, die es ermöglicht, dreidimensionale Objekte und Personen in Echtzeit zu erfassen, zu verarbeiten und zu übertragen. Dabei werden nicht nur die Oberflächen, sondern auch die Tiefe und das Volumen der Szene erfasst. Das Ergebnis ist eine holographische Darstellung, die aus jedem Blickwinkel betrachtet werden kann. Volumetrisches Streaming eröffnet neue Möglichkeiten für die Darstellung von Inhalten im Metaverse, wie zum Beispiel:

  • Live-Events: Man kann an Konzerten, Sportveranstaltungen oder anderen Ereignissen teilnehmen, als wäre man vor Ort. Es ist möglich die Perspektive zu wechseln, sich frei zu bewegen oder mit anderen Zuschauern zu interagieren.
  • Soziale Interaktion: Hier geht es darum sich mit anderen Nutzern des Metaverse treffen, als wären sie physisch anwesend. Man kann ihre Mimik, Gestik und Körpersprache sehen und hören. Virtuelle Objekte können gemeinsam genutzt oder manipuliert werden.
  • Bildung und Training: Anhand von gestreamten Objektenkann von Experten gelernt, oder an Simulationen teilgenommen werden, die realistische Szenarien darstellen. Man kann zum Beispiel einen medizinischen Eingriff üben, oder ein Traing an einer komplexen Maschine durchführen.

Volumetrisches Streaming ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. Um eine hohe Qualität und eine gute Experience zu gewährleisten, sind hohe Bandbreiten und Rechenleistungen erforderlich. Außerdem müssen Datenschutz- und Urheberrechtsfragen geklärt werden, wenn es um die Erfassung und Verbreitung von Personen und Objekten geht. Schließlich müssen auch ethische und soziale Aspekte berücksichtigt werden, wie zum Beispiel die Auswirkungen von volumetrischem Streaming auf die Wahrnehmung von Realität und Identität.

Volumetrisches Streaming ist eine spannende und vielversprechende Technologie, die das Potenzial hat, das Metaverse zu revolutionieren. Es bietet neue Möglichkeiten für die Erstellung und den Konsum von Inhalten, die immersive und interaktive Erlebnisse ermöglichen. Es erfordert jedoch auch eine sorgfältige Entwicklung und Regulierung, um mögliche Risiken und Missbräuche zu vermeiden. Volumetrisches Streaming ist somit nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine kulturelle und gesellschaftliche.

Links:

https://learn.microsoft.com/en-us/windows/mixed-reality/develop/mixed-reality-cloud-services
https://8i.com/
https://volucap.com/
https://doobmeta.eu/de/startseite/

Empathie im Metaverse in Zeiten von ChatGPT

Über das Thema Emphathie im Metaverse wurde in der vergangenen Zeit schon eine Menge geschrieben. Primär ging es dabei um die Fragestellung, ob Empathie im Metaverse erlebt bzw. Empfunden werden kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass dies möglich ist und bei der Arbeit im Metaverse auch bewusst oder unbewusst passiert.

Eine neue Qualität bekommt diese Fragestellung allerdings mit den zunehmenden Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz (KI). Kann eine KI empathisch sein, und welche Auswirkungen hat dies auf die virtuellen Begegnungen im Metaverse. Konkret geht es dabei um die Fragestellung, ob in einer Situation, in der ein Avatar eine natürliche Person ist und das gegenüber ein Avatar, der durch eine KI gesteuert wird. Man kann sich diesem Thema auf zwei Ebenen nähern. Die Eine ist eine rein neurologische Betrachtung. Die andere Herangehensweise ist eher eine Ethische. Diese Fragestellung wurde bereits von John Wheeler (1) in seiner Betrachung aufgeworfen. Voraussetzung für das Vorhandensein von Empathie ist eben nicht nur der biochemische Prozess, sondern hängt sehr stark auch von unserem „Ich“ Verständnis als Mensch ab.

Es stellt sich nun die Frage, ob durch die Nutzung von KI-gesteuerten Avataren im Metaverse eine komplett neu Situation entsteht? Grundsätzlich muß man sagen, dass sich vordergründig erst einmal nichts an der Grundaussage ändert. Jedoch kommen beim Metaverse und der Verwendung fotorealistischer Avatare weitere Komponenten hinzu. Durch die Immersion, das heißt das mentale „Eintauchen“ in die virtuelle Welt, und das möglicherweise objektiv natürliche Verhalten eines KI-gesteuerten Avatars kann so etwas wie eine „Scheinempathie“ vermittelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt auch Andrew McStay (2) in seinem im Oktober 22 veröffentlichten Artikel („It from Bit“) über die moralische Problematik eines KI gesteuerten Avatars. Sein Fazit ist, das die KI zwar in der Lage ist, große Teile von Empathie zu vermitteln, aber in wesentlichen Teilen unvollständig ist. Es fehlen Aspekte wie Verantwortung, Solidarität, Gemeinschaft etc.

Diese Aspekte gilt es meines Erachtens zu berücksichtigen, wenn wir über ChatGPT und ähnliche Systeme und deren Einsatz im Metaverse nachdenken. Grundsätzlich bietet diese Entwicklung riesige Chancen, und das Potenzial Freiräume zu schaffen für die Bereiche, wo direkte Mensch zu Mensch Interaktion notwendig ist. Aber in der ethischen Bewertung der Entwicklung stehen wir gerade erst am Anfang, und wir sollten diese Diskussion mindestens ebenso forciert führen, wie wir uns Gedanken über neue Geschäftsmodelle mit KI machen.

(1) Wheeler, J.: Information, Physics, Quantum: The Search for Links. Proceedings of the 3rd international symposium on the founda- tions of quantum mechanics, Tokyo. https://philpapers.org/archi ve/WHEIPQ.pdf. Accessed 3 Oct 2022, (1989)
(2) McStay, A. Replika in the Metaverse: the moral problem with empathy in ‘It from Bit’. AI Ethics (2022). https://doi.org/10.1007/s43681-022-00252-7

Zen-Meditation im Metaverse als Innovationstreiber

Was hat Zen und Meditation mit Innovation und New Work zu tun?

Eine ganze Menge…

Innovation entsteht aus Inspiration und Kreativität. Um seine kreative Kraft voll entfalten zu können, muss man mit sich selbst „im Reinen” sein. Es gilt also zunächst seinen eigenen „Markenkern“ zu finden um dann ungefärbt von fremden Einflüssen und Zwängen sein kreatives Potenzial zu entfalten. Hierbei kann Zen-Meditation eine große Hilfe sein. Geht es im Zen doch genau darum, seinen Kern (wieder-)zu finden.

Der Japaner Kouji Miki gründete nach einigen persönlichen Rückschlägen vor mehr als 10 Jahren seine Zen-School. Hier bringt er Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammen (Manager, Mönche, Wissenschaftler…)

Während des Lockdowns migrierte er seine Zen-School in das Metaverse und das mit sehr großem Erfolg. Sein Fazit ist, dass die Bereitschaft sich zu öffnen im Metaverse viel grösser ist als im realen Leben.

Eine Feststellung die Pamela Buchwald und ich aus unzähligen Veranstaltungen im Metaverse genauso bestätigen können.

Das Metaverse und Meditation sind Innovationstreiber!

zenschoolVR: Wahre Innovation kommt von innen – NewWorkStories.com

Schmerzmanagement durch Virtual Reality

Im Gesundheitswesen entstehen gerade eine ganze Reihe von neuen Use-Cases rund um das Thema Metaverse und Virtual Reality. Ein Ansatz, der schon sehr früh wissenschaftlich untersucht wurde, ist der Bereich des Schmerzmanagements bei chronischen Schmerzen. Ein Ansatz ist die sogenannte Ablenkungstherapie. Hierbei werden durch VR bestimmte Gehirnregionen stimuliert. Insbesondere sind das der präfrontale Kortex und der somatosensorische Kortex, die an der Schmerzverarbeitung beteiligt sind. Darüber hinaus fanden weitere Studien heraus, das durch VR auch eine Stimulation des ventralen Striatum erfolgen kann, also dem Belohnungszentrum des Gehirns.

Eine Studie von Brennan Spiegel (MD, MSHS, director of Cedars-Sinai’s Health Service Research) aus dem Jahr 2019 belegt diesen Ansatz. Er stellte eine Gruppe von 61 Patienten, bei denen 3 mal wöchentlich eine VR-Therapie angewendet wurde, einer Gruppe von 59 Patienten mit chronischen Schmerzen gegenüber. Bei den VR-Gruppe konnte eine Reduktion des Schmerzempfindens von bis zu 25% festgestellt werden.

Hier der Direktlink zur Studie:

https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0219115

Weniger Bandbreite und bessere Grafik durch Texture-Baking

Wenn wir von Cloud-basierten Metaverse-Anwendungen wie das Magenta-Metaverse von T-Systems sprechen, sind Interaktivität und Immersion der Schlüssel!

Bandbreiten- und GPU-betriebene Cloud-Rechenzentren sind technische Grundlagen.
Aber fast noch wichtiger sind die Architektur und die Gestaltung der Räume. Hier können wir viel von der Spieleindustrie lernen.

👉 Eine der gebräuchlichsten Techniken ist das sogenannte „Texture-Baking“

Dies bedeutet in einfachen Worten, dass Sie die hochauflösenden Texturen eines statischen 3D-Modells auf ein spielfertiges Modell mit weniger Polygonen übertragen.
Das Ergebnis ist ein qualitativ hochwertiges, aber interaktives Objekt mit weniger Rechen- und Bandbreitenaufwand.

Als ersten Demonstrator haben wir dies mit erstaunlichen Ergebnissen an unserem #virtualinnovationcenter ausprobiert! (Oben ohne und unten mit Texture-Baking) 🚀

Es ist sehr wichtig, Industrie-Cases so zu optimieren, dass ein maximales Kundenerlebnis ohne spezifische Client-Hardware gewährleistet wird.

Empathie im Metaverse durch haptisches Feedback

Empathie im Metaverse ist ein sehr wichtiges Thema, wenn wir uns auf soziale Interaktion und psychische Gesundheit konzentrieren.

Es gibt typischerweise 5 Sinne, die es uns ermöglichen, Empathie zu empfangen:

  1. Akustische Reize
  2. Visuelle Reize
  3. Geruchsreize
  4. Geschmacksreize
  5. Haptische Reize

1 und 2 können problemlos in das Metaverse übernommen werden.

👉 Jetzt bringt das kalifornische Startup emerge.io ein Tischgerät auf den Markt, das virtuelle Objekte und Interaktionen mit Ultraschallwellen in der Luft umhüllt.

Technologien wie diese werden wegweisend die „haptischen Reize“ unterstützen und ein breites Feld neuer empathiegetriebener Anwendungen im Metaverse eröffnen.

#NewWork #MentalHealth #Empathie #DigitalHealth #Metainnovator

Über den Autor

Andreas Droste studierte Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Digitale Regelungstechnik / Automatisierungstechnik an der Universität Duisburg. 

Seine berufliche Laufbahn bei der Deutschen Telekom begann er 1992 im Gründungsteam der DeTeSystem. Von 1994 bis 1999 war er Werbeleiter für interaktive Medien und Direktmarketing in der Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom. In dieser Funktion leitete er ab 1996 alle E-Commerce-Aktivitäten des Konzerns. Von 1999 bis 2002 war er verantwortlich für den Aufbau und die Leitung des neu geschaffenen „Competence Center Internet“ der Deutschen Telekom. Zum T-Systems Innovation Center kam er 2010 durch verschiedene Beratungsfunktionen in den Bereichen Reise, Transport & Logistik (u.a. Einführung des Toll-Collect-Systems). Hier war er verantwortlich für die internationalen Innovationsaktivitäten und ausgewählte Innovationsinitiativen mit Großkunden von T-Systems. 

Andreas Droste arbeitet als unabhängiger Autor, Referent und konzeptioneller Berater im Umfeld technologisch innovativer Anwendungsszenarien in den Bereichen New-Work und Mental-Health.